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Anbetung

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JESUS CHRISTUS im Allerheiligsten Sakrament des Altares ist die Sonne für unsere Seele, Speise und Nahrung für unseren Geist

(siehe dazu auch einige Gedanken zum Gebet unter der Rubrik: Wir über uns/Gebetsleben).

Ohne Sonne, Licht und Wasser gäbe es kein irdisches Leben auf Erden! Doch wie gering die materielle Sonne im Vergleich zur Heiligsten Eucharistie ist, zeigt uns der hl. Pater Pio auf, wenn er sagt:

„Eher kann die Erde ohne Sonne bestehen als ohne Heiliges Meßopfer!“

 

Förderung der Eucharistischen Frömmigkeit:

Eines der Ziele unserer Gemeinschaft ist die Verbreitung und Förderung der eucharistischen Anbetung, die Vertiefung des Eucharistischen Glaubens sowie die Vermehrung der Ehrfurcht und Würde gegenüber dem Allerheiligsten Sakrament des Altares. Mittel dazu sind Sühne für begangene Sakrilegien sowie eine würdige Feier der Heiligen Liturgie. DONUM DOMINI schließt sich damit der Initiative „Eucharistische Anbetung zur Heiligung der Priester und geistige Mutterschaft“ der Kleruskongregation aus dem Jahre 2009 an.

KEINE AKTION OHNE KONTEMPLATION!

Als sich einst die Schwestern der hl. Mutter Teresa bei ihrer „Mutter“ beklagten, dass sie durch die tägliche einstündige Anbetung des Allerheiligsten Altarsakramentes zu wenig Zeit für den Dienst am Nächsten hätten, ordnete Mutter Teresa 2 Stunden Anbetung pro Tag an.

Die Predigten des hl. Franziskus wurden stets durch das Gebet seiner Brüder vor dem Tabernakel unterstützt. Ebenso beten im Lebenszentrum in Wien Menschen vor dem ausgesetzten Allerheiligsten in der ewigen Anbetung, um die BeraterInnen vor der Abtreibungsklinik am Fleischmarkt und am Westbahnhof durch ihr Gebet zu stärken.

Papst Franziskus formuliert es in seinem Apostolischen Schreiben evangelii gaudium(Art. 262) wie folgt:

Evangelisierung und Anbetung

Motivationen für einen neuen missionarischen Schwung

Evangelisierende mit Geist sind Verkünder des Evangeliums, die beten und arbeiten. Vom Gesichtspunkt der Evangelisierung aus nützen weder mystische Angebote ohne ein starkes soziales und missionarisches Engagement noch soziales oder pastorales Reden und Handeln ohne eine Spiritualität, die das Herz verwandelt. Diese aufspaltenden Teilangebote erreichen nur kleine Gruppen und haben keine weitreichende Durchschlagskraft, da sie das Evangelium verstümmeln. Immer ist es notwendig, einen inneren Raum zu pflegen, der dem Engagement und der Tätigkeit einen christlichen Sinn verleiht.

Ohne längere Zeiten der Anbetung, der betenden Begegnung mit dem Wort Gottes, des aufrichtigen Gesprächs mit dem Herrn verlieren die Aufgaben leicht ihren Sinn, werden wir vor Müdigkeit und Schwierigkeiten schwächer und erlischt der Eifer. Die Kirche braucht dringend die Lunge des Gebets, und ich freue mich sehr, dass in allen kirchlichen Einrichtungen die Gebetsgruppen, die Gruppen des Fürbittgebets und der betenden Schriftlesung sowie die ewige eucharistische Anbetung mehr werden. Zugleich » gilt [es], die Versuchung einer intimistischen und individualistischen Spiritualität zurückzuweisen, die sich nicht nur mit den Forderungen der Liebe, sondern auch mit der Logik der Inkarnation […] schwer in Einklang bringe ließe. «

Es besteht die Gefahr, dass einige Zeiten des Gebets zur Ausrede werden, sein Leben nicht der Mission zu widmen, denn die Privatisierung des Lebensstils kann die Christen dazu führen, zu einer falschen Spiritualität Zuflucht zu nehmen.

Der Hl. Vater warnt also gleichzeitig vor einer Einseitigkeit der Spriritualität, wobei er keinenfalls kontemplative Orden degradieren will. Aktion und Kontemplation gehören zusammen. Sie sind die zwei Flügel einer missionarischen, apostolischen Kirche.

Kardinal Meißner beispielsweise beklagte sich über eine Kirche, die ihre Schätze wie in einer Thermosflasche „einsperrt“, die aber nach Außen nichts mehr abgibt.

Unsere FAMILIE FÜR DAS LEBEN sieht eigens den Zweig des eremitischen Lebens für Laien als Zugehörigkeit zum Werk vor, denn wir schätzen überaus das kontemplative Gebet einer anachoretischen Lebensweise. Wie der Schnee scheinbar „unnütz“ auf den Gipfeln der Gletscher zu liegen scheint und doch im Sommer das lebensspendene Wasser aus den Gebirgsquellen spendet, „befruchtet“ das intensive Gebet/die Anbetung den missionarischen Eifer der Evangelisierenden(Näheres dazu unter der Rubrik: Wir über uns/Gebetsleben).

 

Pastor Peter Meyer zur hl. Eucharistie und Anbetung(Radio Horeb Exerzitien, 6.11.2014, Balderschwang):

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