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Meine Abtreibung

von Karin Rieger

Heute möchte ich alle herzlichst dazu einladen mich zu begleiten durch das Thema LEBEN, Leben im Mutterleib, Tot im Mutterleib, und dem Schweigen ein Ende setzen.
Gerne möchte ich etwas Hintergrundwissen vermitteln über Abtreibungen und ihre Folgen, damit wir uns alle davor schützen können nicht mitschuldig zu werden am Tod der Kinder im Mutterleib, sondern aktiv werden können beim Lebensschutz.
Dazu möchte ich zunächst von einer bekehrten amerikanischen Abby Johnson berichten, die eine Abtreibungsklinik geleitet hat und danach werde ich ein Zeugnis geben über meinen Schwangerschaftsabbruchs vor 33 Jahren.

– Abby Johnson

Abby Johnson

Abby Johnson

Abby Johnson lässt sich von Planned Parenthood (Dachverband von ProFamilia) als ehrenamtliche Helferin in einer Abtreibungsklinik werben. Nach Abschluß ihres Studiums beginnt Sie in der Klinik als Beraterin zu arbeiten und wird schließlich sogar Leiterin der Klinik. Sie kommt aus einem christlichen Zuhause, ihr Ehemann ist „pro-life eingestellt. Sie ist Diplom-Psychologin und hat selber in ihrem Leben zwei mal abgetrieben.
Als sie jedoch einmal dazu aufgefordert wurde eine Abtreibung über den Monitor zu überwachen, und das perfekt geformte kleine Kind sieht, dass sich gegen den Schlauch wehrt, der es schließlich in den Tod zieht, war sie so schockiert darüber, dass sie daraufhin den Job kündigte mit Hilfe von den Betern und Gehsteigberatern, die vor dieser Abtreibungsklinik standen. Sie schloss sich Ihnen an, ging zur Beichte und wurde ein anderer Mensch. Sie gehört der römisch-katholischen Kirche an.
Mit ihrem Mann hat sie 4 Kinder wobei das 5te Kind adoptiert ist und von einer Frau, die vergewaltigt worden ist. Jährlich hält sie nun ca. 180 Vorträge über Machenschaften und Lügen der Abtreibungslobby. Ihr Buch „Lebenslinie“ zeigt auf mit welch guten Absichten Menschen das Falsche tun können!

Abby Johnson hat in einem Vortrag am 15.05.2015 bei dem ich auch anwesend war über Deutschland gesagt: „Ja, ich hoffe, daß ich mich nicht im Ton vergreife mit dem was ich als Amerikanerin Ihnen jetzt als nächstes sage, aber ich finde es traurig, daß hier in Deutschland systematisch Kinder getötet werden, ich finde es höchst bedauerlich, daß hier in Deutschland Menschen töten weil wir sagen sie sind nicht gewollt und weil wir Ihnen das Mensch sein absprechen und es ist nicht gut, daß sich unsere Geschichte hier so ein bißchen
wiederholt, wir hätten daraus lernen sollen.“
(Eine Simultanübersetzung von einer DVD zum Vortrag „Ich wollte den Frauen helfen.“ )

– Sie spricht den Holocaust an aus dem ein Babycaust geworden ist, damals wurde darüber geschwiegen und auch heute wird über das Massentöten der Babys im Mutterleib geschwiegen, während dessen wird es als Menschenrecht vermarktet! Wir gehen unseren normalen Arbeitsalltag weiter als sei nichts geschehen, während Millionen von Babys im Mutterleib qualvoll ihre Todesschreie von sich geben und den ganzen Himmel erzittern lassen.
Der Krieg gegen das Leben ist in seinem Ausmass sehr viel größer als damals und viel gefährlicher, da er nicht als Krieg erkannt wird und so ungehindert weiter durchgeführt werden kann! – Die Folgen sind unter anderem Aushöhlungen der Menschenrechtsgesetze, Angriffe auf das Menschsein in jeglicher Form!

Es heißt Frauenrecht! – Was für ein Hohn für die Frauen, die betroffen sind und die noch davon betroffen werden nach einem Schwangerschaftsabbruch!
Da jede schwangere Frau einen natürlichen Mutter.- und Beschützerinstinkt in sich trägt, ist es das unnatürlichste von einer Frau, wenn sie ihr eigenes Kind töten läßt. Sie handelt gegen ihre Natur und tut sich selber damit stärkste Gewalt an, an Körper, Geist und Seele!

– Die Lüge das den Frauen geholfen wird hält sich aufrecht, wenn wir zu diesem Thema weiterhin schweigen.

Abby erwähnte in Ihrer Rede, dass die Lebensschutzbewegung in den letzten 10 Jahren in den USA zugenommen hat und dies sei nicht den Mächtigen wie Präsident Obama zu verdanken, denn er unterstützt Planned Parenthood mit sehr viel Geld.
In den USA gäbe es jedoch Tausende von Frauen, die bereit sind offen auszusprechen welchen Schaden die Abtreibungen bei Ihnen selber angerichtet haben und wie gefährlich Abtreibungen tatsächlich sind und das ist es, was hilft !!!

Weiter sagt sie, es gäbe hier in Deutschland zuviel Schweigen. Es würde große Wellen schlagen, wenn wir bereit wären darüber im Freundes- Bekanntenkreis, in der Kirchengemeinde, in einer Predigt, und bei jeder möglichen Gelegenheit darüber zu reden! – Lebensrechtler zu sein, sei nicht besonders populär, man macht sich damit nicht beliebt, aber es ist Richtig und es ist wichtig das Richtige zu tun. Das sei wesentlich wichtiger als beliebt zu sein! Abby würde sich als Christin mehr Sorgen machen darüber Gott weh zu tun, als den Menschen!

Was mich persönlich auch sehr betroffen und zum Nachdenken gebracht hat, als sie berichtete, dass die Mehrzahl der Frauen die in „ihren“ Abtreibungskliniken kommen Christinnen sind und sie wurden oft gebeten mit Ihnen zu beten während der Abtreibung. Manche würden auch eine Bibel in der Hand halten währenddessen oder einen Rosenkranz, wenn sie Katholiken sind. – (Dabei kommt mir der Bibelvers in den Sinn, in dem Jesus sagt:
Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten. (Joh, 14,15)

Durch Abby Johnson, die zum Werkzeug Gottes geworden ist, erging der Ruf auch an mich, mein Schweigen zu brechen.

Mein Schwangerschaftsabbruch liegt 33 Jahre zurück. Zu diesem Zeitpunkt war ich 20 Jahre alt. Damals mit ca. 14/15 Jahren besuchte ich den Sonntagsgottesdienst das letzte Mal. – Als ich dann im Alter von 15 1/2 Jahren mit meinem Freund zusammen kam, der später auch mein Ehemannn wurde, klammerte ich Gott aus meinem Leben ganz aus. Wir kannten uns von der 5ten Klasse an, die wir gemeinsam besuchten. Als wir die Schule abgeschlossen hatten, gingen wir eine feste Beziehung ein.
Dreh und Angelpunkt war mein Freund mit dem ich jeden Tag zusammen war und wir alles gemeinsam und viel unternahmen. Schnell mal hatten wir uns Autos zugelegt und dann gemeinsam eine 2 Zimmer Whg. bezogen. Als ich eines Tages das Gefühl hatte ich könnte schwanger sein und der Schwangerschaftstest positiv ergab, war ich freudig überrascht über die Tatsache dass ich tatsächlich im Stande bin schwanger werden zu können. (Dies hatt ich mir selber gar nicht zugetraut, mein Selbstvertrauen war in dieser Hinsicht sehr gering.) So freute ich mich darüber über „diesen Zustand.“ Jedoch erfuhr dieses freudige Gefühl einen sehr großen „Dämpfer“ als mein Freund mir mitteilte dass er mir die Entscheidung überlassen will, ob wir das Kind bekommen sollten oder nicht. Er freute sich nicht darüber und gab mir durch seine Haltung zu verstehen, dass er das Kind nicht haben wollte. Auch meine 2te Bezugsperson, meine Mutter, freute sich nicht darüber, so resignierte ich allmählich ganz und nahm mir dann ganz entschlossen vor meine Schwangerschaft nicht weiter ausführen zu wollen und mich von Niemanden mehr umstimmen zu lassen. Als ich dem Frauenarzt meine Absicht kund tat und er dann auf dem Monitor starrte und nach einer Weile meinte, es könnten Zwillinge sein, glaubte ich sofort, dass er mir ein Märchen erzählen würde und nur testen will ob ich mich nicht umstimmen lassen werde. Als er aber sehr lange Zeit auf dem Monitor schaute und diesen Satz noch ein/zweimal wiederholte, schlich sich doch bei mir ein freudiges Gefühl ein beim Gedanken daran, es könnten Zwillinge werden und so wartete ich auf eine Antwort von ihm, ob es jetzt Zwillinge sind oder nicht. Jedoch erhielt ich nie eine Antwort darauf, statt dessen bekam ich eine Schweizer Telefonnummer von einer Abtreibungsklinik. Heute bereue ich auch zutiefst, dass ich nicht nachgefragt habe, ob es Zwillinge seien, oder nicht, stattdessen hatte ich meine freudigen Gedanken darüber, ob es denn wirklich Zwillinge wären für mich behalten. So war wohl mein Stolz der Herrscher dieser Situation.

Mein großes Verhängnis war, dass ich nicht wusste was ich tat, ich wollte einfach nicht mehr schwanger werden, weil das Kind von den anderen nicht gewollt war und ich mich dadurch auch abgelehnt gefühlt
habe. Ich hätte es so sehr gebraucht, dass sich meine „Bezugspersonen“ oder sonst ein liebender Mensch sich über meine werdende Mutterschaft und mein Baby gefreut hätten.
Das einzige Vorgespräch was ich damals hatte war bei einem Psychiater, den ich aufsuchen musste zwecks Unterschrift, damit alles Weitere für die Abtreibung in die Wege geleitet werden konnten. Er hatte mir einige Fragen
gestellt, mich aber nicht beraten, auch nicht bewusst gemacht, dass ich mein eigenes Kind töten lassen werde. oder nach gefragt, wie es denn dazu gekommen ist, dass ich das Kind nicht haben will, ob es schon von Anfang an so gewesen sei und warum ich das Kind nicht behalten will, es sei doch so
etwas Wunderbares! – Das gesellschaftliche Angebot der Abtreibung mit dem ich ja auch aufgewachsen bin, habe ich selber nicht hinterfragt, sondern vertraut!!

Unter Vollnarkose wurde die Abtreibung durchgeführt. Danach hatte ich keine Schmerzen und auch die Schwangerschaftssymptome waren weg.- Zirka 3 Monate nach dem Abbruch verlor ich durch einen Arbeitsunfall mein rechtes Zeigerfingerglied. Dabei war die Hälfte des Fingerglieds abgerissen worden und die andere Hälfte, die noch daran hing, musste auch entfernt werden, weil sie unbrauchbar geworden ist. Es war schlimm für mich, dass ich jetzt so einen verstümmelten Finger habe und es war auch schlimm für mich, dass ich dadurch eine Funktionseinbusse habe, was jedoch weitaus schlimmer war, dass ich spürte, dass ich etwas unwiderruflich verloren hatte! – Ich empfand eine tiefe Trauer, wie auf einer Beerdigung um einen geliebten Menschen! – Damals konnte ich noch keinen Zusammenhang erkennen auf meinen vorausgegangenen Schwangerschaftsabbruch. Ich habe geglaubt, dies sei so weil man ein Körperglied verloren hatte. 1417519c716

Unser Sohn und Wunschkind kam über ein Jahr später zur Welt und danach folgte unsere Tochter 2 1/2 Jahre später. Beide Kinder liebe ich sehr. – Jedoch hatte ich Schwierigkeiten dem Sohn meine Mutterliebe in dem Masse zukommen zu lassen und zu zeigen, wie ich es gerne gewollt hätte.
Oft wusste ich nicht recht, wie ich Zugang zu ihm bekommen kann, wie mit ihm angemessen umgehen. Ich merkte das eine Brücke fehlte zu ihm!
Diese Brücke war das Geschwisterchen was durch den Abbruch um`s Leben gekommen ist und jetzt fehlte! – Ich erkannte, dass Gott jedes Kind einen bestimmten Platz zugewiesen hat mit bestimmten Aufgaben und das kein Kind das fehlende Kind ersetzen kann! Dieses Kind fehlte nicht nur den Eltern und Geschwistern, sondern der ganzen weiteren Familie, wie Oma und Opa, Onkel und Tante und darüber hinaus den Menschen, die in Beziehung gekommen wären mit dem Kind was nicht mehr da ist. Die lebenden Geschwister sind zu Überlebende geworden, denn es hätte sie auch treffen können!- Es war als wenn eine Bombe in unserer Familie eingeschlagen hätte, woraus Scheidungen, Spaltungen und Zwiespalt entstanden sind!

Selbst in sogenannten „Notsituationen“, wenn z.B. ein Kind ein Kind bekommt, oder ein Kind aus einem Ehebruch stammt, oder aus einer Vergewaltigung, fehlt dieses Kind, wenn es abgetrieben wird, auch dort entsteht und bleibt eine Lücke!
Gott macht keine Fehler! – Kein Kind ist ungewollt. Es ist eine Lüge, wenn man sagt Kinder sind ungewollt! – Ungeplant ja, aber nicht ungewollt!

Abgetriebene Kinder leben als Schattenkinder weiter, wie ein unbelichtetes, Negativfoto. Immer wieder wird man an sie erinnert, durch die Babys, Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene von anderen Eltern. – Es löst sehr häufig unstillbare, unerfüllte Sehnsüchte nach dem verlorenen Kind aus, das sehr schmerzhaft ist. – Darüberhinaus lasten schwere Schuld, und Schamgefühle, große Selbstvorwürfe, sobald ich erkennen musste, dass ich mein eigenes Kind töten ließ! Diese nagen mit unglaublicher Härte an das Gewissen und klagen es an! – Schon manch eine Frau hat diesen gekoppelten Schmerz aus Sehnsucht und Schuldgefühlen nicht weiter ertragen können und sich das Leben genommen oder sich in Alkohol- und Drogen geflüchtet.
Die Gefahr ist sehr groß, dass sie ihr Leben als nicht mehr lebenswert erachtet und waghalsig und leichtsinnig damit umgeht.
Bei mir selber war es so, dass ich auf einer Italienfahrt mit dem Auto mit meinem damaligen Mann und den 2 kleinen Kindern auf der Autobahn fuhr mit Sekundenschlaf und ich mich nicht davon abbringen lassen wollte und keinerlei Einsicht zeigte das es besser wäre, wenn ich meinem Mann das Steuer überlassen würde.

Insgesamt hielten sich Freude und Lebenslust in unserer Familie bedeckt, obwohl wir 2 gesunde Kinder haben, die ich auch sehr liebe. Ich hatte öfters depressive Verstimmungen und konnte mich über vieles gar nicht so richtig freuen. Manchmal überfielen mich Trauergefühle und musste dann auch weinen. Mein Mann kam von der Arbeit häufig erst sehr spät wieder nach Hause und so fühlte ich mich in meiner Ehe oft einsam.  Nach 10 Jahren Ehe trennten wir uns. Von da an war ich alleinerziehend mit 2 Kindern im Alter von 7 und 9 Jahren. – Die Kinder mussten viele Entbehrungen hinnehmen. Durch meine 60 – 80 %ige Anstellungen hatte ich nur wenig Zeit für sie.

Wenn die große Sünde der Abtreibung nicht als solche erkannt wird, und die Frau keinen „Halt“ hat, durch ein wertevolles Glaubensleben, so häufen sich immer weitere Sünden an. Die Spirale der Laster zieht einem immer weiter nach unten, und so gefährdet man sich selbst und seine Kinder! – So ergab es sich bei mir durch das Suchen nach dem „Märchenprinzen.“

In meiner Ausbildungsstelle als Pflegeassistentin überfielen mich eines Tages plötzliche Ängste, die ich nicht einordnen konnte. Ich hatte plötzlich große Furcht davor in den Lift oder in die Umkleidekabine im Keller zu gehen, aus Angst ich könnte überfallen werden. Diese Ängste traten plötzlich auf und verschwanden dann auch wieder.

Es kam eine Zeit in der ich Wahrnehmungen über die Sinne im Übermass wahrnahm, so dass ich eine Schutz und Kontrollhaltung annahm, in dem ich mich zurück zog und die Menschen misstraute denn ich fürchtete mich sehr mich Jemanden anzuvertrauen.
Große Schlafprobleme stellten sich ein und irgendwann hatte ich die Befürchtung geistig zu erkranken. In einer akuten Angstsituation zeigte ich auffälliges Verhalten, so dass mein Vater, meine Stiefmutter und die ganze Familie den Hausarzt riefen und dieser mich in die Psychiatrische Klinik einwies. Dort blieb ich 1 Woche ohne erkennbare Zusammenhänge einer Krankheit. Danach schleppte ich mich irgendwie die nächsten Jahre durch Ausbildung, Beruf und Alleinerziehung durch.

2003 erfuhr ich eine Änderung in meinem Leben dadurch, weil ich über das Neue Testament wieder zu Gott gefunden habe. Ein dankbarer Patient mit Bibelsprüchen als Widmung darin, hatte jeder Krankenschwester eine Bibel geschenkt. Je mehr ich darin las, desto mehr wusste ich dass das wahr und aktuell ist was darin steht. Davor war ich 13 Jahre aus der Kirche ausgetreten und nun wurde mir durch Gottes Gnade so richtig der Glaube an ihn und sein Wort geschenkt und im Beichtstuhl erfuhr ich die Vergebung. Das aller, aller schönste was ich fühlen darf, dass ich mich von Gott geliebt fühle! Er ist wahrhaftig ein mitfühlender, barmherziger, liebender Gott! Er liebt uns tatsächlich mit bedingungsloser Liebe. Seit dem hat sich in den Familienbeziehungen untereinander vieles verbessert, so auch in der Beziehung zu meinen Kindern und ich fühle das Gott uns Heilung schenken will, nicht nur uns, sondern allen betroffenen Frauen mit ihren Familien und darüber hinaus die ganze Gesellschaft.

Wir alle sind von Gott dazu aufgerufen, Gelegenheiten zu nutzen, in der wir eindeutig Stellung beziehen können zum Leben. Der liebe Herrgott hat uns Hintergrundwissen mitgegeben, damit wir unser bedingungsloses Ja zum Leben kundtun können!
In diesem Sinne, dem Schweigen ein Ende bereiten und den ungeborenen Kindern eine Stimme geben! -Vielen herzlichen Dank für`s Zuhören, Gott segne einen Jeden von Euch herzlichst!! – Vergelt`s Gott !!

Mutter Theresa über Abtreibung

1. Ansprache (auszugsweise) von Mutter Theresa von Kalkutta am 10. Dezember
1979 bei der Verleihung des Friedensnobelpreises in Oslo.

Ich habe eine Überzeugung, die ich Ihnen allen mitteilen möchte: der größte Zerstörer des Friedens ist heute der Schrei des unschuldigen, ungeborenen Kindes. Wenn eine Mutter ihr eigenes Kind in ihrem eigenen Schoß ermorden kann, was für ein schlimmeres Verbrechen gibt es dann noch, als wenn wir uns gegenseitig umbringen. Sogar in der Heiligen Schrift steht: „Selbst wenn die Mutter ihr Kind vergessen könnte, ich vergesse es nicht“. Aber heute werden Millionen ungeborener Kinder getötet, und wir sagen nichts. In den Zeitungen lesen wir dieses und jenes, aber niemand spricht von den Millionen von Kleinen, die empfangen wurden mit der gleichen Liebe wie Sie und ich, mit dem Leben Gottes. Und wir sagen nichts, wir sind stumm.

Für mich sind die Nationen, die Abtreibung legalisiert haben, die ärmsten Länder. Sie fürchten die Kleinen, sie fürchten das ungeborene Kind. Und das Kind muss sterben, weil sie dies eine Kind nicht mehr haben wollen – nicht ein Kind mehr – und das Kind muss sterben. Und ich bitte Sie hier im Namen der Kleinen: rettet das ungeborene Kind, erkennt die Gegenwart Jesu in ihm!

Als Maria Elisabeth besuchte, hüpfte das Kind vor Freude im Schoß der Mutter in dem Augenblick, als Maria ins Haus kam. Das Ungeborene brachte Freude.
„Daher versprechen wir hier, jedes ungeborene Kind zu retten. Gebt jedem Kind die Gelegenheit, zu lieben und geliebt zu werden. Wir bekämpfen Abtreibung mit Adoption. Mit Gottes Gnade werden wir es schaffen. Gott segnete unsere Arbeit.
Wir haben Tausende von Kindern gerettet, sie haben ein Heim gefunden, in dem sie geliebt werden, wo sie erwünscht sind, wohin sie Freude gebracht haben“(sel. Mutter Teresa).

http://www.kath.net/news/24175

Mutter Theresa über Abtreibung

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