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Mitgliedschaft

Auszug aus den Konstitutionen der Gemeinschaft

a) Dem (angestrebten) Säkularinstitut können Männer und Frauen beitreten, Laien ebenso wie Kleriker. Eine Inkardination der Kleriker ist nach Maßgabe von can. 266 §3 CIC möglich.

b) Das Mindestalter für die Zulassung zur einführenden Probezeit ist 18 Jahre, das Höchsteintrittsalter für „Brüder/Schwestern für das Leben“(siehe d) beträgt 43 Jahre.

c) Die Zugehörigkeit zum Institut als Assoziierte/r(siehe k), bzw. die Vorbereitungszeit für angehende Consecraten/innen(siehe d) und „Brüder/Schwestern für das Leben“(siehe d) beginnt mit Eingang des vom Assoziierten/der Assoziierten oder von dem Aspiranten/der Aspirantin unterzeichneten Formulars der abgelegten “Zwei-Säulen-Weihe“ und der gegengezeichneten Bestätigung durch den Superior. Sie endet bei Ausschluss oder Austritt formlos. Die “Zwei-Säulen-Weihe“ beinhaltet die einmalige Weihe an die Heiligste Eucharistie gemäß dem ´Eucharistischen Liebesbund des Göttlichen Herzens Jesu´ und die 33-Tage-Weihe an Maria nach dem hl. Ludwig Maria Grignon von Montfort, welche jedes Jahr erneuert wird. Die beiden Säulen sind nach der Vision des hl. Johannes Don Bosco die Heiligste Eucharistie(„salus credentium“) und Maria(„auxilium christianorum“).

d) Der Eingliederung in das (angestrebte) Säkularinstitut mit einer zeitlichen Bindung und den evangelischen Räten geht voraus:
– eine zweijährige Vorbereitungszeit. Auf Wunsch eines der beiden Seiten kann diese um maximal 1 Jahr verlängert werden. Die Probezeit kann von beiden Seiten zu jedem Zeitpunkt ohne Angabe von Gründen beendet werden.

– an die 2jährige Vorbereitungszeit schließt sich eine zeitliche Eingliederung an, welche mit den Versprechen der Armut, Keuschheit und des Gehorsams verbunden ist. Die zeitlichen Bindungen werden 5 Jahre hindurch jeweils um ein Jahr verlängert. Nach dem Ablegen jener werden die Mitglieder, die noch einem zivilen Beruf nachgehen, Consecraten/innen genannt. Jener Consecrat/jene Consecratin, die ausschließlich dem Werk dient, wird „Bruder/Schwester für das Leben“ genannt.
Jederzeit können Consecraten/innen aus ihrem Beruf aussteigen und ein Leben als Bruder/Schwester führen. Umgekehrt besteht nicht die Möglichkeit als Bruder/Schwester wieder einen zivilen Beruf aufzugreifen.

e) Die Consecraten/innen und Brüder/Schwestern sind zur zeitlichen Bindung jedes Jahr durch erneuten Entscheid des Superiors zuzulassen. Bei schwerwiegenden Verstößen kann deren Entlassung aus dem Institut zu jedem Zeitpunkt durch den Superior nach Anhörung des Rates erfolgen.

f) Nach Ablauf der 5jährigen Eingliederung können Consecraten/innen und Brüder/Schwestern die ewige Bindung ablegen.

g) Consecraten/innen und Brüder/Schwestern mit ewiger Bindung können aus gerechtfertigten Gründen vom Superior nach Anhörung des Rates jederzeit entlassen werden. Gründe hierzu sind vor allem:

– Das Vertreten von Lehren, die nicht dem Glauben der Katholischen Kirche entsprechen.
– Wenn sich jemand einer Vereinigung angeschlossen hat, welche im Widerspruch zur Kirche steht (z.B. Freimaurer, „Wir sind Kirche“, Pfarrerinitiative, etc.).
– Wenn jemand eine irregeleitete Spiritualität entwickelt hat, die mit den kirchlichen Lehren nicht übereinstimmt.
– Ungehorsam gegenüber den legetimen kirchlichen Autoritäten.
– Wer dem Werk Schaden zufügt.

h) Consecraten/innen können nach can. 714 CIC, „Brüder/Schwestern für das Leben“ müssen nach den Bestimmungen dieser Konstitutionen in Gemeinschaft zusammen leben. Eine solche Gemeinschaft besteht aus mindestens 2 Personen. Dabei sollten nach Möglichkeit jene Mitglieder mit Versprechen, welche einen zivilen Beruf ausüben und jene, welche ausschließlich dem Werk dienen, in je eigener Kommunität zusammenleben, es sei denn, sie befinden sich noch in der Vorbereitungszeit.

i) Der jeweilige Hausobere/die Hausoberin wird vom Superior bestimmt. Im Falle der Zugehörigkeit eines Klerikers in einer Gemeinschaft von Männern ist dieser automatisch für die Leitung der Fraternität verantwortlich. Der Hausobere reiner Klerikalgemeinschaften des Institutes wird ebenfalls vom Superior bestimmt. Der Hausobere/die Hausoberin trägt Verantwortung für die Erstellung und Einhaltung einer Hausordnung. Nicht vorgesehen ist eine gemischte Wohngemeinschaft bestehend aus männlichen und weiblichen Consecraten/innen bzw. Brüdern/Schwestern. Das geltende Recht sieht bei einem Zusammenschluss mehrerer reiner Laien-Mitglieder eines Säkularinstitutes keine Zustimmung des Ortsbischofs vor, solange von der Gemeinschaft keine Außenwirkungen ausgehen.

j) Da jede Aktion eine entsprechende Unterstützung und Vorbereitung durch Kontemplation bedingt, sieht DONUM DOMINI auch das anachoretische Leben gemäß can. 603 §1 CIC(ausgenommen Diözesaneremiten/innen) vor. Durch heilige Bindungen können auch eremitisch lebende Männer und Frauen ab dem 30. Lebensjahr der Familie für das Leben angehören.

k) Wer gemäß can. 721 CIC nicht in das Institut eingegliedert werden kann, für den besteht dennoch die Möglichkeit diesem als Assoziierte/r verbunden zu werden. Die Zugehörigkeit zum Werk beginnt nach Maßgabe von Punkt c. Die Assoziierten beteiligen sich nach Möglichkeit aktiv oder durch Gebet, Opfer und Spenden an den Apostolaten des Werkes.

l) Alleinerziehende – nicht durch ein Eheband gebundene Mütter und Väter – können entsprechend Punkt k ebenfalls assoziiert werden. In besonderen Fällen sieht das Institut für jene auch die Möglichkeit des Ablegens der zeitlichen Versprechen als Consecrat/in vor, welche jährlich zu erneuern sind. Eine ewige Bindung durch die evangelischen Räte ist diesen nicht möglich.
Sind die Kinder solcher Elternteile jedoch volljährig, kann im Einzelfall auch eine ewige Bindung sowohl als Consecrat/in als auch als Bruder/Schwester nach Maßgabe des kanonischen Rechts erfolgen.

m) Wer während der Vorbereitungszeit austritt, kann zu einem späteren Zeitpunkt selbige wieder aufnehmen und beenden. Wer während der 5jährigen zeitlichen Eingliederung austritt, kann zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgenommen werden, wobei die 5jährige zeitliche Bindung dabei von vorne beginnt. Nach Ablegung der ewigen Bindung ist ein Wiedereintritt nicht möglich.